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Gästebuch

In Deutschland von 1965 bis 2009

Am 22. Dezember 1965 kommen beide Richert Familien im Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen an. Dort wohnen sie für ca. 3 Tage, bis ihre Einbürgerungs- formalitäten und andere persönliche Sachen erledigt sind.
Nach Weihnachten bekommt jede Familie im Übergangslager Massen bei Unna eine kleine Wohnung. Dort bleiben sie solange, bis alle wissen, wo sie Arbeit und gleichzeitig eine Wohnung bekommen.
Bis es soweit ist, geht Erna Richert in Massen zur Schule und macht dort an der Gerhart - Hauptmann - Schule ihren Abschluss.
Die Gerhart-Hauptmann-Schule für Flüchtlinge und Migranten in Massen-Nord wurde am 31. Juli 2009 geschlossen. Grund: Weil die Landesstelle im Sommer geschlossen wurde, gab es folglich auch keine Schüler mehr für die Gerhart-Hauptmann-Schule. Somit entfiel die Existenzberechtigung für die Einrichtung.

Das Lager Friedland ist ein Grenzdurchgangslager in der niedersächsischen Gemeinde Friedland im Landkreis
Göttingen. Zuerst wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg für vertriebene Deutsche aus den ehemals deutschen Ostgebieten und dem Sudetenland genutzt. Das Lager wurde von der britischen Besatzungsmacht auf dem Gelände der nach Friedland ausgelagerten landwirtschaftlichen Versuchsanstalt der Universität Göttingen errichtet und am 20.  September 1945 in Betrieb genommen. Quelle: Wikipedia

Landesstelle Unna - Massen
Gegründet wurde die Landesstelle im Jahr 1946 durch die britische Militrregierung. Zu dieser Zeit hatte sie ihren Sitz noch in Siegen. Erst im Dezember 1951 erfolgte die Verlegung dieser Einrichtung nach Unna-Massen. 1951 konnte die Landesstelle 1.500 Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen bereitstellen. 1956/58 wurden diese Kapazitäten dann auf 2.700 Plätze erweitert.
Aufgrund des starken Rückgangs der Einreisewilligen wurde die Landesstelle am 30. Juni 2009 geschlossen. Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge werden nun direkt an die Kommunen in NRW verwiesen.
Die im Jahre 2009 geschlossene Einrichtung wurde am 12. Oktober 2012
wieder in Betrieb genommen. Das Deutsche Rote Kreuz wurde mit der Betreuung und Registrierung der Flüchtlinge beauftragt. Die Wiederinbetriebnahme erfolgte, nachdem die Flüchtlingserstaufnahmestelle
in Dortmund im Jahr 2012 einen Aufnahmestopp aufgrund überfüllter Unterkünfte in Dortmund verhängt hatte. Quelle: Wikipedia

Erna´s erster Schnee

Alle Privatfotos
wurden Anfang
1966 in
Unna-Massen
aufgenommen.

Tina Richert arbeitet in Unna/ Massen von Februar bis März 1966 als Näherin in der Kleiderfabrik “Wilhelm.
Peter Richert hat zu dieser Zeit keine Arbeit. Ihr Sohn Heinrich findet in
Schwerte Arbeit in einem Stahlwerk.

Im März 1966 ziehen beide Familien nach Remscheid ins Bergische Land. Peter & Heinrich Richert bekommen dort einen Arbeitsplatz bei der Firma Mannesmann. In Remscheid ziehen beide Familien in das Übergangswohnungen an der Heinstraße Nr. 12 + 14.

Erna Richert fängt am 6. April 1966 im Kaufhof eine Lehre als Einzelhandelskauffrau an.

Tina Richert arbeitet ab dem 02. Juni 1966 im Städtischen Krankenhaus Remscheid an der Burger Straße in der Wäscherei. Dort bleibt sie bis zum 31. Mai 1970.

Peter & Tina Richert`s Tochter, Liese Warkentin, zieht 1966 mit ihrem Mann Hermann und drei kleinen Kindern für immer von Brasilien nach Deutschland. Am 26.August 1966 kommen sie mit dem Flugzeug in Frankfurt / Deutschland an.Von dort fliegen weiter nach Düsseldorf. Ein paar Tage besuchen sie die anderen Familienmitglieder in Remscheid in der Heinstraße, um  dann die gleichen Stationen wie die anderen zu durchlaufen.

Nach ihrem Aufenthalt in Friedland wohnen sie vom 07. September 1966 bis 12. Januar 1967 im Lager Unna - Massen. Dann ziehen sie nach Remscheid zur Blumenstrasse, wo Heinrich Richert mit seiner Familie zur selben Zeit im gleichen Haus eine neue Wohnung bezieht.

Am 16. Januar 1967 zieht Peter Richert mit seiner Familie von der Heinstraße fort. Ihre neue Wohnung liegt mitten in der Stadt auf der Alleestraße 10.

Im Jahr 1968 wechselt Peter Richert seine Arbeitsstelle von der Firma Mannesmann zur Barmag in Remscheid Lennep, wo er bis zu seiner Rente bleibt.

Im Juni 1970 tritt Tina Richert ihre neue Arbeitsstelle als Kastelanin in der Kirche der Baptisten Gemeinde in Remscheid auf der Schützenstraße an. Gleichzeitig zieht die Familie von der Allee Straße zur Stuttgarter Straße in
die Kircheneigene Wohnung um.

Peter Richert wird im April 1971 im Städtischen Krankenhaus von Solingen an der Bandscheibe operiert.

Anfang Oktober 1971 gibt Tina Richert ihre Stelle in der Kirche auf und zieht mit der Familie zur Fischerstraße
in Remscheid.

Anno 1980 wird Peter Richert Rentner und geniest danach mehr oder weniger fast 29 Jahre bis zum Januar 2009
das süße Nichtstun.

Am 17. Mai 1984 ziehen Peter & Tina Richert noch einmal um, und zwar zur Stadtmitte, Alte Bismarck Straße 2.
Dort wohnen sie bis Juli bzw. September 2007. 

Im Oktober 1989, wird Tina Richert zum ersten mal in Bad Oeynhausen am Herzen operiert.
Die Operation verläuft gut.

Kurz darauf feiern Peter & Tina Richert am 07. Januar 1990 ihre Goldene Hochzeit mit allen Verwandten in Remscheid,
Alte Bismarck Straße 2.

Peter & Tina Richert, geb. Penner

Im Oktober 1994 wird Tina Richert im Remscheider Krankenhaus an der Bauchschlagader operiert.
Auch diese Operation verläuft gut.

Im Dezember 1998 wird Tina Richert in Wuppertal zum zweiten mal am Herzen operiert.
Auch diese Operation verläuft gut.

Am 07. Januar 2000 feiern alle Verwandten und Bekannten die Diamantene Hochzeit von Peter & Tina Richert im Gemeindesaal ihrer Kirche auf der Schützenstraße.

Tina & Peter Richert auf ihrer Feier im Jahr 2000

Eiserne Hochzeit! Peter & Tina Richert´s letzte große Feier am 08. Januar 2005 findet im Saal der Friedenskirche der Baptistengemeinde in Remscheid statt. Viele Verwandte und Bekannte sind zu diesem Ereignis gekommen und feiern mit.

Tina Richert zieht am 01. September 2007 in das AWO-Seniorenzentrum
auf der Burgerstraße in Remscheid, wo sie am 19. September 2007 verstirbt.
Die Urnenbeisetzung findet am 28. September 2007 auf dem Fried
hof auf
der Albrecht-Thaer-Straße in Remscheid-Lennep statt.

Tina Richert am 06.05.2007

Peter Richert ist vom 25. Juni bis 22. Juli 2007 in der
Kurz- und Verhinderungspflege im Friedrichshof zu Solingen.
Am 22. Juli 2007 zieht auch er in das AWO-Seniorenzentrum in Remscheid, wo er am 20. Januar 2009 verstirbt.
Die Urnenbeisetzung findet am 29. Januar 2009 auch auf dem
Friedhof auf der Albrecht-Thaer-Straße in Remscheid-Lennep statt.
Peter & Tina Richert haben ein Gemeinschaftsgrab.

Peter Richert am 06.05.2007

Nun seid Ihr am Ende meiner Homepage angekommen und ich bedanke mich für Euren Besuch.
Hier endet die aufregende und abwechslungsreiche Lebensgeschichte von Peter & Tina Richert geb. Penner.
Ich hoffe, ich konnte Euch einen kleinen Einblick verschaffen.

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